Beate Hochholdinger-Reiterer studierte Theaterwissenschaft und Deutsche Philologie an der Universität Wien, wo sie 1996 promovierte und 2012 mit der gendertheoretischen Arbeit Kostümierung der Geschlechter. ‚Schauspielkunst’ als Erfindung der Aufklärung habilitierte. Für das Habilitationsprojekt wurde sie mit dem Exzellenzprogramm Elise Richter des FWF gefördert. Seit 2013 ist sie Professorin am Institut für Theaterwissenschaft der Universität Bern, wo sie von 2013-2020 vornehmlich im Schwerpunkt Gegenwartstheater tätig war. Seit August 2020 vertritt sie am ITW den Schwerpunkt Theatergeschichte. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen Theatergeschichte, Geschlechterforschung und Fachgeschichte der Theaterwissenschaft. Sie war von 2015-2017 Leiterin der Graduate School of the Arts (GSA) der Universität Bern und von 2016-2022 Vizepräsidentin der Gesellschaft für Theaterwissenschaft (gtw). Derzeit ist sie Vorstandsmitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Theaterkultur (SGTK) und International Scientific Partner des Interuniversitären Forschungsverbundes Elfriede Jelinek der Universität Wien und der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien.