Alexandra Portmann hat Philosophie und Theaterwissenschaft an der Universität Bern studiert und eine Weiterbildung im Bereich Kulturmanagement absolviert. Als Theater- und Kulturwissenschaftlerin war sie an Universitäten im In- und Ausland tätig (u.a. University of Kent). Ihre mit dem Fakultätspreis der Universität Bern und dem Martin-Lehnert-Preis der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft ausgezeichnete Dissertation mit dem Titel „The time is out of joint – Shakespeares Hamlet in den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens” beschäftigt sich mit dem Wechselverhältnis von Erinnerungspolitik und Theater. Nach ihrer Promotion im Jahr 2015 folgten mehrjährige Lehrtätigkeiten und Forschungsaufenthalte in Grossbritannien (Queen Mary University of London) und Deutschland (Universität zu Köln, Ludwig-Maximilians-Universität München). Von August 2020 bis August 2026 war sie Assistenzprofessorin für Theaterwissenschaft mit dem Schwerpunkt Gegenwartstheater an der Universität Bern. Im Dezember 2025 habilitierte sie mit einer Arbeit zu Institutionalisierungsprozessen der freien Szene im Schweizer Gegenwartstheater und wurde im August 2026 zur ausserordentlichen Professorin berufen. Neben ihrer akademischen Tätigkeit war sie immer wieder als Dramaturgin und Projektleiterin im Theater engagiert.
Ihre Forschungsinteressen umfassen zeitgenössische Theater- und Performancekunst, institutionellen Wandel und Kritik in den Gegenwartskünsten, (Theater-)Historiografie, Kulturpolitik und -ökonomie sowie das Theaterschaffen in den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens und Shakespeare.