M.A. Anna Barmettler

Projektmitarbeit Ambizione / Doktorat

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+41 31 684 86 12
E-Mail
anna.barmettler@itw.unibe.ch
Postadresse
Universität Bern
Institut für Theaterwissenschaft
Mittelstrasse 43
3012 Bern
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nach Vereinbarung

Forschungsschwerpunkte

  • Theaterinstitutionen im 20. und 21. Jahrhundert / Festivals und Residenzen / Produktionsweisen und Prozesse in performativen Künsten / Digital Humanities / Netzwerktheorie- und Analyse

Anna Barmettler studierte Theaterwissenschaft, Slavistik und Kunstgeschichte in Bern, St. Petersburg und Paris. Erste Berufserfahrungen sammelte ich sie an verschiedenen Festivals und als Regieassistenz im Theater. Danach übersetzte Anna Barmettler Theaterstücke und unterstützte diverse Tanz- und Theaterkollektive bei Fundraising, Gastspielplanung und Öffentlichkeitsarbeit. Bei der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia koordinierte sie Lesereisen Schweizer Autor*innen, organisierte Programme für Nachwuchskünstler*innen im In- und Ausland und kuratierte Bücherservice. Darauf folgte eine Assistenz in der Musik- und Operndirektion am Konzert Theater Bern und der Wechsel an die Hochschule der Künste Bern. Seit März 2020 ist sie Doktorandin an der Universität Bern, Institut für Theaterwissenschaft im Rahmen des Ambizione-Forschungsprojektes „Festivals und institutionelle Veränderungen. Perspektiven auf transnationale Arbeitsweisen im Gegenwartstheater» (gefördert durch SNF). 

Anna Barmettler, „HKB geht an Land – Musik und Bewegung in einer Holzstofffabrik“. Jahresmagazin der Konferenz Musikhochschulen Schweiz. Musique populaire, 19–20, 2017.  

Theaterfestivals und Residenzen im Produktionsgeflecht (AT) 

Die Dissertation untersucht Theaterfestivals und Residenzen als zwei unterschiedliche institutionelle Modelle, welche sich gegenseitig bedingen und verschiedene Formate in Bezug auf die Spezifik künstlerischer Produktion und Möglichkeiten ihrer Präsentation reflexiv deklinieren und ausloten. Die zentralen Fragen lauten wie folgt: Welche reziproken Einflüsse und Zirkulationsmuster lassen sich bei diversen Arbeitsformaten der Theaterfestivals und Residenzen beobachten? Wie schlagen sich die Profile und Funktionsweisen der beiden Institutionen in den Produktionsnetzwerken nieder (sowie vice versa)? Welche Rolle spielt die Mobilität der Festivalskurator*innen und Künstler*innen bei der Entstehung der Residenzen und Entscheidungen für bestimmte Formate der Zusammenarbeit zwischen Kunstschaffenden und Institutionen? Den Ausgangpunkt der Untersuchung bietet far – festival des arts vivants, welches 1984 in Nyon (CH) gegründet wurde und 2018 eine eigene Residenz «Les Marchandises» – lanciert hat. Um das Profil der Nyoner Residenz zu kontextualisieren und mögliche Einflüsse anderer Institutionen aufzuspüren, konzentriert sich das Forschungsvorhaben auf ausgewählte Produktionen, welche im Rahmen anderer Residenzen entstanden sind und am far gezeigt wurden. 

Festivals und institutionelle Veränderungen. Perspektiven auf transnationale Arbeitsweisen im Gegenwartstheater: http://p3.snf.ch/Project-186055

Universitäre Aktivitäten 

  • Doktorandin an der Graduate School of the Arts and Humanities, Programm Interdisciplinary Cultural Studies, 
    Walter Benjamin Kolleg an der philosophisch-historischen Fakultät

Ausseruniversitäre Aktivitäten

  • Übersetzungen ins Russische fürs Filmfestival DACH_FEST (St. Petersburg, Russland)